Am 19. April nahmen neun Nachwuchsjudoka des Judoclub Lauf erfolgreich am Ippon Fighter Training und Randori in Altenfurt teil.
Insgesamt 34 Kinder aus den Vereinen Altenfurt, Falkenheim und Lauf gingen bei dem vom TSV Altenfurt organisierten Turnier, das sich bewusst an Anfänger ohne Wettkampferfahrung richtete, auf die Matte. Alle Teilnehmer wurden für ihren Einsatz mit einer Urkunde und einer Medaille belohnt.
Nach einem gemeinsamen Aufwärmen sowie einer kurzen Technikeinheit mit Elementen aus Boden- und Haltetechniken stand vor allem eines im Mittelpunkt: erste praktische Erfahrungen im Kampf gegen andere Judoka zu sammeln.
In zwei Runden – zunächst im Boden, anschließend im Stand – konnten die Kinder möglichst viele sogenannte Randoris (Übungskämpfe) absolvieren. Jedes zweiminütige Randori wurde mit einem Stempel belohnt. Dabei ging es weniger um Sieg oder Niederlage, sondern darum, die im Training erlernten Techniken gegen neue Gegner auszuprobieren und sich mutig auf die ungewohnte Wettkampfsituation einzulassen.
Für viele der jungen Sportler war es der erste Kontakt mit einem vereinsübergreifenden Vergleich – ein wichtiger Schritt hin zum späteren Wettkampfjudo. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Trainer mit den gezeigten Leistungen und dem Engagement ihrer Schützlinge.
Wie weit dieser Weg führen kann, zeigte sich am selben Wochenende auf Bundesebene: Beim bundesoffenen Sichtungsturnier in Düsseldorf präsentierte sich Lena Müller in starker Form und konnte drei Kämpfe für sich entscheiden. Am Ende stand ein beachtlicher 7. Platz zu Buche. Diese Leistung unterstreicht die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Judoclub Lauf und zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial sich durch kontinuierliches Training und Engagement entwickeln kann.
